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Frühstücken auf Festivals

Was man frühstückt, wenn man unterwegs ist

Der Sommer ist die Zeit der Festivals und Zeltcamps. Egal ob Wacken oder Blues-Treffen, Hackercamp oder Liverollenspiel, MPS oder Meditationsseminar – man verbringt den größten Teil des Tages unter freiem Himmel und kriecht irgendwann in das Zelt. So ein Festival kann natürlich unterschiedliche Stufen von Luxus besitzen. Und wer es mobiler mag, der nimmt gleich den Bus oder Campingvan mit eigener Küche mit. Nicht nur für das eigene Frühstück. Doch trotzdem ist man meistens mit weniger unterwegs, als man zuhause an Habseligkeiten besitzt.

Festivals und Ernährung

Festivals, Zeltcamps oder Outdoorurlaube ändern nichts daran, dass man sich irgendwie ernähren muss. Und Frühstück ist ein Teil davon. Traditionell sind kurze Tripps wie ein Festival mit Zelt nicht unbedingt dafür bekannt, besonders gesunde Ernährung in den Vordergrund zu stellen. Es fließt häufig etwas mehr Alkohol, die Abende sind länger, es wir gefeiert und getanzt. Musik spielt laut, die hygienischen Verhältnisse sind nicht optimal und regelmäßig versinkt man im Schlamm – oder im Staub. Kühlmöglichkeiten sind normalerweise nicht vorhanden.

Viele Besucher auf dem Campingplatz haben Konserven dabei: Ravioli, Nudeltopf, Würstchen … nahrhaft auf jeden Fall, einfach zuzubereiten sowieso. Andere besorgen sich ihre Nahrung vor Ort, denn die meisten Festivals bieten ein reichhaltiges Catering an. Ob das jedoch gesunder ist, dass hängt sehr davon ab, wo genau man ist.

Zutaten für ein Müsli auf einem Festival  Baked Beans Kartoffel auf einem festival

Zubereiten mit wenig Zutaten und Hilfsmitteln

Wer sich auf einem Festival selbst um sein Frühstück kümmern möchte, der sieht sich einigen Beschränkungen gegenüber. Nur wer im großen Luxus-Mobil durch die Gegend fährt, hat ähnliche Verhältnisse wie am heimischen Herd. Die meisten Festivalbesucher reisen immer noch mit (größer werdenden) Zelten an. Und schon der Kühlschrank ist ein Problem. Glas ist nicht überall erlaubt, das Schlachter-Küchenmesser eher auch nicht. Und wer schon mal sein Gepäck durch knietiefen Schlamm einen Kilometer zum Zeltplatz gebracht hat, der fängt an sich bei den Töpfen und Geschirrteilen zu beschränken. Aber das macht nichts, auch mit wenig Zubehör kann man ein gutes Frühstück zaubern! Ein kleiner Campingkocher ist dabei Gold wert. Schon alleine für den Kaffee am Morgen.

Verfügbarkeit von Lebensmitteln

Zwar gibt es auf vielen Festivals Supermärkte oder ähnliche Stände, dort findet man allerdings vorrangig Campingmaterial, Bier und Hygieneartikel. Und Nudelkonserven. Wer also mehr als das Übliche machen möchte, der bringt seine Zutaten von zuhause mit. Auf manchen Festivals ist Glas verboten, auf anderen Konserven – das sollte man früh nachschlagen. Je nachdem, wie man anreist und wie weit man laufen muss, wird das Komprimieren und Packen wichtiger. Keiner möchte auf halben Weg die Eier zerbrechen lassen und zermatschte Bananen sind höchstens bei Wespen der Hit.

Haltbarkeit während des Festivals

Wenn man die Verbote bedacht und alles gut zusammengeräumt hat, dann kann es trotzdem noch Probleme geben. Halten sich die Lebensmittel über die benötigte Zeit? Müssen sie irgendwie besonders gelagert, gekühlt werden? Oder neigen sie dazu das Ungeziefer (oder die Nachbarn) schneller anzuziehen, als es einem lieb ist?

Kühlmöglichkeiten beim Zelten

Die meiste Überlegung bezieht sich auf das Kühlen der Lebensmittel. Ein Festival hat nicht immer Stromanschluss und außerdem bringt kaum jemand einen Kühlschrank mit. Wer stattdessen eine Kühltasche hat: Wie lange bleibt es darin kalt? Schließlich besteht die Möglichkeit, dass es durchgehend über 30 Grad wird – verträgt die Kühlung das? Ein paar Tricks, um die Kälte länger zu halten, gibt es natürlich. Aber zu anfällig sollten die Lebensmittel vielleicht lieber nicht sein. Schon garnicht, wenn nur volle Dixi-Klos zur Verfügung sind.

Frühstückstisch auf einem festival

Was gegessen wird

Ist Frühstück auf Festivals überhaupt nötig?

Die Frage bezieht sich sowohl darauf, ob man überhaupt irgendetwas ißt (außer vielleicht dem Konterbier), als auch ob man etwas am Zelt braucht. Schließlich gibt es meistens irgendeine Art von Catering. Das ist natürlich Geschmacksache. Wer sich die Nächte um die Ohren schlägt und dann so lange schläft, bis am nächsten Tag die erste Band beginnt, der verschwendet vermutlich wenig Gedanken an Frühstück und greift sich höchstens den Müsliriegel für den Weg. Wir hier sind natürlich davon überzeugt, das Frühstück immer und überall eine gute Idee ist!

Frühstücksangebot vor Ort

Auf vielen Festivals gibt es nicht nur Kaffee und Tee sondern auch handfestes Frühstück im Cateringangebot. Aber selbst wenn nicht – warum nicht das Crépe oder den Pulled Pork Burger frühstücken? Die meisten der Anbieter haben früh genug geöffnet. Natürlich ist das immer eine finanzielle Überlegung, denn Catering auf Festivals ist selten günstig. Und je anspruchsvoller man mit seinem Essen ist, desto eher überlegt man sich etwas eigenes. Aber verhungern tut man ohne mitgebrachtes Frühstück vermutlich nicht.

Festival Muffins zum Frühstück

Frühstücksideen

Einfach und schnell

Fast jedes Lebensmittel von dieser Liste ist einfach zu besorgen, zu transportieren und zuzubereiten. Natürlich mit Abstufungen: Toast mit Nutella ist immer noch die verbreiteste und einfachste Variante, die den Begriff “Zubereitet” tragen darf. Ansonsten sind die Festival-Milchbrötchen immer eine gute Wahl.

Gegen den Kater

Ein Konterbier vielleicht? Wir arbeiten daran, euch bald noch mehr Ideen bei etwas zu viel Alkoholgenuss anzubieten.

Um die Campnachbarn zu beeindrucken

Alles, was einige zusätzliche Schritte benötigt und ungewöhnlich ist, kann zum Angeben verwendet werden. Kennt ihr schon diese süßen Waffeln?

Zelten mit Feuer

Leider ist offenes Feuer oft verboten. Ansonsten sind solche Sachen eine tolle Frühstücksmöglichkeit.