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Woanders Frühstücken

Frühstück im Cafe Miller

Eingang Cafe Miller

Wieder einmal waren wir der heimischen Küche untreu und sind zum Frühstück woanders eingekehrt. Wieder in Hamburg, sehr zentral in St. Pauli (ja, das ist das mit der Reeperbahn). Das Cafe Miller ist ein Eckladen in einer kleinen Seitenstraße zwischen Kiez und Heiligengeistfeld. Was vermutlich den Namen erklärt.

Ich war mit meiner Mutter und ihrer Freundin am Freitag, also in der Woche, dort frühstücken. Familiär haben wir zwar Verbindung zu St. Pauli (Club wie Stadtteil) aber nicht zu dem Café. Wir haben also auch selbst bezahlt und schreiben frei unsere Meinung.

Im Cafe Miller

Der Laden passt perfekt in die Umgebung. Die große Theke ist über und über beklebt mit Aufklebern, die fast alle aus dem Umfeld des FC St. Pauli zu stammen scheinen (das Stadion ist nur einen Steinwurf entfernt) und die Angestellten trugen dessen Fanshirts. Der Flair schwankt zwischen Eckkneipe und Bistro, eher dunkel durch den Fußboden und die Sitzplätze im Hinterbereich. Es wirkt urig und man kann sich gut vorstellen, am Abend auch noch ein Bier trinken zu kommen.

Gemütlich im Sinne des Wortes sind die Plätze nicht. Aber man kann problemlos sitzen, selbst ein Kinderwagen passt zwischen die Tische (wärend wir da waren kam einer vorbei) und für die Zeit des Frühstücks ist der Komfort absolut ausreichend. Für lange Frühstückstreffen mit tiefgehenden Gesprächen ist es vielleicht nicht ganz das Richtige.

Im Sommer kann man vor der Tür an der Straße sitzen, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Im nassen und kalten Februar war das allerdings keine Option.

Kaffee im Cafe Miller

Das Frühstück

Die Karte überrascht mich. Auf der Homepage war sie nicht zu finden – normalerweise mag ich es lieber, wenn ich vorher eine grobe Ahnung von Preisen und Angebot habe. Hier war das nicht möglich und daher war ich um so weniger auf eine vegane Auswahl eingerichtet, die dem Rest der Karte in nichts nachstand.

Am Wochenende scheint es ein Buffet zu geben, heute war es für uns ein á la carte-Frühstück. Die Auswahl ist relativ groß und umfasst auch warme Varianten wie Britisches Frühstück. Zweimal gab es für uns das Käsefrühstück mit extra Rührei. Schön auf einem Teller angerichtet und ohne große Wartezeit. Dazu Brötchen, die nicht den ganz großen Anklang fanden. Allerdings eher, weil sie “normal” waren und scheinbar keine selbstgebackene Handarbeit. Also Jammern auf hohem Niveau, essbar waren sie ohne Probleme oder besondere kulinarische Abstriche.
Die Menge war sehr reichhaltig und den restlichen Käse haben wir als Fingerfood gegessen.

Frühstück im Kaffee Miller

Ich war neugierig und wollte es mit dem veganen Angebot versuchen. Und zwar genauer mit veganem Britischen Frühstück inklusive Seitanwürstchen. Und das, obwohl ich “gefakete” Würste eigentlich so wenig mag wie echte. Da hat die Neugier gesiegt.
Der Hit am Essen war das körnige Toast, was es dazu gab. Und auch mit dem Rest war ich ziemlich glücklich. Nach oben mag noch einiges offen sein aber für den Preis und die Menge war es absolut ok. Und das Angebot an veganen Speisen und für diverse Unverträglichkeiten ist beachtlich! Selbst glutenfreie Backwaren gab es.

Meine Kaffeespezialität hätte ich natürlich auch mit Soja bekommen können. Das fiel der zuvorkommenden und netten Bedienung auf, als sie mir das Glas brachte und dann merkte, dass die vegane Bestellung ja durchaus auf den Verzicht von Milch deuten könnte. Ich hoffe, ich habe sie nicht zu sehr erschreckt damit.

Frühstück im Cafe Miller

Fazit zum Cafe Miller

Das Miller ist eine tolle Frühstücksalternative, gerade dann, wenn man mit Veganern oder Menschen mit Unverträglichkeit unterwegs ist. Die zentrale Lage macht es zu einem tollen Startpunkt für Hamburgbesucher und der Flair des Statdteils wird gut getroffen. Gemütlichen Kaffeeklatsch würde ich dort nicht ausrichten, dafür gibt es andere Läden.

Cafe Miller
Detlev-Bremer-Straße 16
20359 Hamburg

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