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Frühstücksbowls – Frühstück in der Schüssel

verschiedene Schüsseln und Teller

Seit einiger Zeit sind sie in Mode: Schüsseln voller bunter Creme, schön aufgestapelten Zutaten, oft getoppt mit irgendwelchen gerade als besonders elitär und gesund geltenden Zutaten. Darunter fallen japanische Nudelsuppen genauso wie Pokébowls nach hawaiianischem Vorbild, scharfe Currys und farbige Süßspeisen. Oder eben verschiedene Gerichte, die sehr gut zum Frühstück zu essen sind. Hey – es ist trendig, das muss ich doch ausprobieren! *lach*

Alles in einer Schüssel

Mich wunderte dieser Trend zuerst ziemlich. Für mich ist ein „Pott-Essen“, also ein Gericht aus einem einzelnen Topf, immer eine Art Fastfood gewesen. Was natürlich wenig mit der Zubereitungszeit oder dem Kaloriengehalt zu tun hatte. Sondern rein mit der Tatsache, dass man sich die Mühe für mehr als ein Geschirrteil sparte. Was ich, wie ich gestehen muss, häufiger so mache. Kochen für Faule eben. Zusammenwerfen und fertig.

Diese modernen Bowls, egal ob zum Frühstück oder zu einer anderen Tageszeit, sind meist alles andere als Fastfood. Die einzelnen Zutaten müssen vorbereitet und oft einzeln weiterverarbeitet werden. Das Anordnen in der Schüssel ist ebenfalls aufwändiger als einfaches Einkippen. Und gerade letzteres ist bei den Bowls sehr wichtig. Schau mal auf Instagram danach. Teilweise sind es wahre Kunstwerke.

Süß oder herzhaft

Gerade zum Frühstück sind süße Bowls typischer. Als Smoothiebowl zum Löffeln, Joghurt oder Quarkcreme, klassisches Müsli oder einfacher Fruchtsalat – die Möglichkeiten sind annähernd endlos. Herzhafte Bowls sind nicht immer frühstückstauglich (es sei denn, du gehörst, wie ich, zu den Leuten, die alles zum Frühstück essen können). Klar, Salat geht immer und Kräuter-Couscous mit Senfcreme und Sprossen als Bowl ist lecker – doch nicht wirklich üblich zum Frühstück. Eigentlich schüssellloses Frühstück dagegen macht oft in einer Schale keinen Sinn. Salamibrot-Bowl? Da muss schon mehr dran sein als einen Scheibe Toast mit Wurst. Vielleicht kleingeschnittenes und angeröstetes Pumpernickel mit einer Frischkäsecreme und Schinkenstücken? Das klingt schon mehr nach einer trendigen Frühstücksbowl. Aber im Zweifelsfall kann man alles in eine Schüssel stopfen.

Frühstücksbowl

Das Auge ißt mit

Morgens hat so mancher Probleme damit, die Augen überhaupt auf zu bekommen. Es schadet aber sicher nicht, wenn das Frühstück schön und appetitlich arrangiert ist. Frühstücksbowls sind dabei ganz weit vorne und oft ist der eigentliche Zweck der Mahlzeit ein bestimmtes Aussehen. Warum auch nicht? Und soooo viel zusätzliche Zeit kostet es nicht.

Bei der Zusammenstellung gibt es wenig zu beachten. Farb- und Formkontraste sehen besser aus als eintönige Schüsseln, verschiedene Texturen oder Geschmacksrichtungen machen das Essen spannender. Ein wenig wie das Prinzip der japanischen Küche. Cornflakes mit Milch zählen jedoch genauso. Und überstreut mit knalligen Cranberrys sieht es gleich viel besser aus. Und nebenbei sollte man natürlich bedenken, wie gesund es ist, was man da in sich hinein löffelt.

Ideen für Frühstücksbowls

  • Haferflocken mit Milch, getoppt von Weintrauben und Kokosflocken
  • Quark mit Fruchtstücken, Vanillesirup und Pistazien
  • Buttermilch mit gefrorenen Beeren püriert, getoppt mit Mandeln und Granola
  • Dinkelgries mit Bananen und Kakaonibs
  • Couscous mit Mangomus, kleingeschnittenen Datteln und Walnüssen
  • Baked Beans mit Cocktailwürstchen, gebackenen Tomaten und Croutons, getoppt vom Spiegelei
Frühstücksbowl mit Müsli
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