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Milch und Milchersatz im Kaffee

Verschiedene Milchsorten und Ersatzstoffe

Viele Kaffeetrinker bestehen auf ihre Milch. Ob aufgeschäumt oder nicht – sie soll das Kaffeearoma abrunden, verbessern und gar verträglicher machen. Generell ist es aber deutlich mehr eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Mit Milch ist umgangssprachlich zwar Kuhmilch gemeint, wir haben aber diverse unterschiedliche Arten und viele Ersatzstoffe, die mehr oder weniger das gleiche tun sollen. Funktioniert das? Und was genau gibt es eigentlich alles? Die pflanzlichen Milchalternativen dürfen heute nur noch „Drink“ genannt werden – hier heißt es jetzt trotzdem noch Milch. Hat aber natürlich mit Kühen absolut nichts zu tun.

Kuhmilch

Die typische weit verbreitete Milch, die es in unterschiedlichen Fettstufen gibt. Generell gilt: Der höhere Fettgehalt verbessert und intensiviert den Geschmack des Kaffees. Klar, Fett ist halt ein Geschmacksträger. Für das Schäumen dagegen ist der Einweißgehalt wichtig, der meist irgendwo klein auf der Flasche steht.

Milch mit wenig Fett verdünnt den Kaffee und schmeckt deutlich eintöniger. Da sollte man sich überlegen, ob das wenige Fett in dem bisschen Milch im Kaffee so tragisch für die Diät ist, dass man dafür nicht in den wirklichen Kaffeegenuss kommt.

H-Milch (und teilweise auch diese länger haltbare aus dem Kühlregal) hat einen deutlichen „H-Milch-Geschmack“. Wenige Leute trinken H-Mich, meistens wird sie zum Kochen, für das Müsli oder halt den Kaffee verwendet. Packt keine Milch in den Kaffee, die ihr ohne ihn nicht trinken würdet! Es schmeckt einfach schlechter.

Laktosefreie Milch

Laktosefreie Milch ist chemisch bearbeitet und das gefällt nicht jedem. Klar, wer keine Laktose verträgt, für den ist sie oft die erste Wahl. Sie schäumt wie jede andere Kuhmilch, ist allerdings deutlich und merklich süßer. Gerade in gesüßten Kaffeespezialitäten ist das zwar einzuplanen, jedoch für den Endgeschmack völlig unerheblich. Süß wollte man es ja eh haben.

Schafsmilch

Schafsmilch ist sehr cremig und bildet einen perfekten Schaum. Der Geschmack ähnelt der Kuhmilch und in den meisten Mischungen kann man beide kaum unterscheiden.

Ziegenmilch

Ziegenmilch bekommt man immer häufiger. Allerdings ist sie schon sehr… ziegig. Und das verstärkt sich mit dem Alter deutlich. Sie schäumt sehr gut und haltbar und könnte perfekt für diverse Kaffeespezialitäten genutzt werden. Der Geschmack ist für die meisten Leute allerdings ein No-Go.

Pflanzliche Alternativen

Sojamilch

Sojamilch ist heute fast überall zu bekommen und wird gerne als pflanzliche Alternative im Kaffee verwendet. Der Schaum ist nicht schlecht, nur der Geschmack ist von Kuhmilch deutlich zu unterscheiden. Sojamilch schmeckt dumpf, leicht erdig und nach Getreide, im Kaffee oft etwas wässrig. Viele Leute stört das nicht – mich schon.

Hafermilch

Hafermilch schmeckt genau so, wie sie heißt – nach ausgekochten Haferflocken und ein wenig süß. Bei großen Milchmengen ist das im Kaffee sehr deutlich zu schmecken, passt aber manchmal durchaus zusammen. Zu viel davon wirkt manchmal wässrig. Der Schaum ist ganz ok.

Reismilch

Reismilch schmeckt wie ausgewaschener Milchreis, süßlich und kräftig. Kleine Mengen in Kaffeespezialitäten sind durchaus beliebt, für andere Verhältnisse muss man den Geschmack schon sehr mögen. Der Schaum ist leider sehr mäßig.

Mandelmilch

Mandelmilch riecht und schmeckt deutlich nussig und könnte daher sehr gut zu bestimmten Kaffeespezialitäten passen – leider wirkt sie in größeren Mengen und aufgeschäumt manchmal säuerlich. Aber Aufschäumen muss man sie eh nicht – die Ergebnisse taugen nämlich nichts. Auch noch sehr wichtig: Die Flasche gut schütteln, sonst wird es wässrig.

Kokosmilch

Kokosmilch, wie man sie für manche asiatischen Gerichte verwendet, kommt meistens in Phasen getrennt daher. Kokosdrink aus dem Supermarkt ist da anders. Beides schäumt jedoch kaum, riecht nach Kokos und verliert den Geruch und Geschmack im Kaffee sehr schnell.

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