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Allgemein über Frühstück

Smoothiebowls

Smoothiebowl

Wir essen zur Zeit nicht nur aus Schüsseln, was eigentlich auf einen Teller passen würde – sogar Getränke kommen zum Löffeln in eine Bowl. Warum? Naja, es sieht natürlich netter aus und man kann viel mehr feste Bestandteile hineingeben.

Löffeln statt Trinken

Smoothies gibt es in allen Farben des Regenbogens. Hell und kinderfreundlich mit Apfel und Banane, grüne Gesundheits-Smoothies mit Spinat, Grünkohl und Algen oder knallig rote Proteindrinks mit Beerenfrüchten. Alles, was sich pürierbar trinken (oder nun löffeln) lässt, wird hineingeworfen. Es bleibt eine cremige Masse, die etwas fester als trinkbare Smoothies ist. Schließlich soll das Topping, die feste Zugabe und Dekoration, darauf halten ohne unterzugehen. Zumindest, bis das Foto für Instagram fertig ist.

Smoothiebowl mit Banane

Cremig gleich gesund?

Landläufig heißt es, Smoothies und Smoothiebowls sein ein absolut gesundes Frühstück. Das stimmt natürlich nicht unbedingt. Wie auch – gesund sind Zutaten und Mengen, nicht eine Servierweise. Man kann sehr gut völlig ungesunde Smoothiebowls zusammenrühren. Aber es stimmt schon: Frische Früchte und Gemüse mit mineralstoffreichen Zusätzen sind relativ weit oben auf der Skala der gesunden Frühstücke. Wer viel Zucker oder Süßungsmittel dazu gibt, der erhöht die Kalorienzahl des Essens. Aber ich glaube nicht, dass sich so viele Leute durch „schlechte“ Smoothiebowls die Gesundheit ruiniert haben. Wobei eines relativ wichtig ist: Selbermachen ist besser als im Supermarkt abgepackte Smoothies zu kaufen.

Smoothies als Experimentier-Objekt

Übrigens sind Smoothiebowls der perfekte Spielplatz… ähm… ich meine Testort für sogenannte Superfoods. Also alles an exotischen Früchten und Zutaten, von Chia über Aronia bis zum Kokosöl, was Trend ist. Bei den ganzen schnelllebigen Modeerscheinungen bin ich immer ein wenig skeptisch und warte ab, ehe ich jedes halbe Jahr andere Lebensmittel verdamme oder hoch leben lasse. Aber du kannst natürlich deine favorisierten Superfoods perfekt im Smoothiebowl essen und vor allem präsentieren.

Zutaten für Smoothiebowls

Ein Smoothie hat zwei Schichten – der löffelbare Smoothie und das darauf platzierte Topping. Bei beidem sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Möglich ist unter anderem:

  • Obst jeder Art, gefroren oder frisch. Banane sorgt für Festigkeit, Zitrusfrüchte bringen Vitamin C und gefrorene Beeren dicken den Smoothie ebenfalls an. Und auch obenauf passt jedes kleine und kleingeschnittene Obst.
  • Getrocknete Früchte. Manche lassen sich gut pürieren, ansonsten sind die Früchte eher als Dekoration und bissfester Zusatz gedacht.
  • Gemüse, dass sich gut pürieren lässt und frische Kräuter. Spinat und Grünkohl sind typisch für Grüne Smoothies, Minze beispielsweise eine tolle zusätzliche Geschmacksnuance und toll als Dekoration.
  • Getreide, Getreideflocken oder Müsli. Haferflocken im Smoothie dicken an und bringen Energie für den Tag, Müsli und Granola jeder Art hat eine tolle Textur und sieht als Topping gut aus.
  • Nüsse, Mandeln, Kerne und Samen. Energiereich und lecker, egal ob im Smoothie oder obenauf.
  • Nusmus oder Nusbutter macht den Smoothie cremiger.
  • Gewürze wie Zimt, Vanille, Kardamon veredeln den Geschmack, egal ob oben oder im Smoothie.
  • Zucker, Honig, Ahornsirup und ähnliche Süßstoffe sollten vorsichtig verwendet werden, oft haben die Früchte im Smoothie schon genug eigene Süße.
  • Milch, Milchprodukte und Milchersatz oder auch Fruchtsaft. Um den Smoothie flüssiger zu machen, wenn viele der anderen Zutaten nur wenig Saft geben. Joghurt macht sich toll im Smoothie aber bei fertigen Zutaten, auch ebi Saft, sollte man auf den zugesetzten Zuckergehalt achten.
  • Eiswürfel machen den Smoothie wie gefrorene Zutaten dicker und cremiger. Bis alles geschmolzen ist – also schnell essen und nicht lange in der Sonne stehen lassen.
Smoothiebowl mit Beeren
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