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Viele Wege führen zum Kaffee

Sammlung von gefüllten Kaffeetassen

Kaffee kochen ist variabler als man denkt. Zwar involviert es jedes Mal Wasser und Kaffeepulver – die Geräte können aber sehr unterschiedlich sein und haben deutliche Auswirkungen auf das Ergebnis. Hier sind einige Möglichkeiten vorgestellt, wie man an seine Kaffeespezialität kommen kann.

Handfilter

Egal ob aus Keramik, Plastik oder im Baumwollfilter – Filterkaffee ist direkt, schnell und einfach. Vorgemahlener Kaffee hat einen guten, feinen Mahlgrad dafür. Denn da das Wasser nur durchläuft und nicht im Pulver steht, braucht es mehr Oberfläche zum Auslösen der Aromen.

Der Filter wird zunächst mit Wasser befüllt, dann ausgekippt. Schließlich kommt das Kaffeepulver hinein und wird kreisend mit Wasser (ca 90°) aufgegossen.

Ein Keramik Kaffeefilter auf ener Kaffeekanne

French Press

Diese Kanne, in der zunächst das Kaffeepulver im Wasser zieht und dann mit einem Stempelsieb zum Boden gedrückt wird, stammt aus Frankreich. Daher der Name.

Die Zubereitung ist einfach. Es wird kein zusätzlicher Filter benötigt, allerdings ist der übliche vorgemahlene Kaffee zu fein. Ja, es funktioniert trotzdem, kann aber Abstriche im Geschmack haben – und man beißt vielleicht auf Pulverreste. Das Wasser (ca 90°) wird eingefüllt, kurz umrühren und 4 bis 5 Minuten ziehen lassen. Dann kommt der Stempel zum Einsatz.

Espressokocher

Diese oft als Mokkakanne verkauften Kocher gibt es sogar elektrisch. Der untere Behälter wird mit Wasser gefüllt, in das Sieb darüber locker Kaffee gegeben (nicht zu fest, das kann verbrennen) und dann alles erhitzt. In dem Kocher herrscht leichter Druck aber deutlich weniger als bei einem richtigen Espresso.

Siebträgermaschine

Eine Siebträgermaschine ist etwas Wunderbares – und deutlich teuer. Außerdem muss man die Bedienung üben, um einen ordentlichen Espresso zu erhalten. Schließlich ist es Handarbeit! Menge, Winkel des Drucks auf das Pulver, Positionierung… alles kann dazu führen, dass das Ergebnis traumhaft oder gruselig ist. Aber der Aufwand lohnt sich.

Kaffeevollautomat

Hier ist Geld und Platz natürlich wichtig. Es gibt so viele verschiedene Maschinen und so viele Möglichkeiten, dass man nur spezielle Geräte besprechen könnte. Generell: Zu günstig kann gefährlich sein. Reinigungsmöglichkeit und Komfort in Bedienung und Nachfüllung ist auch etwas, das man bei der Anschaffung bedenken müsste.

Gekochter Kaffee

Gekocht wird er doch immer, oder? Ja, stimmt schon, hier haben wir nur nichts dazu. Außer der Hitzequelle und einem Behälter mit Kaffee und Pulver. Das kann der Topf auf dem Herd oder die Emaillekanne im Lagerfeuer sein. Nach dem Kochen sollte das Ganze kurz stehengelassen werden, damit das Pulver zu Boden sinken kann. Dann das Kaffeewasser darüber vorsichtig in das Trinkgefäß gießen.

Cold Brew

Hier braucht man Geduld, denn Wasser und Kaffeepulver ziehen mehrere Stunden oder über Nacht vor sich hin. In einer großen Schüssel wird kaltes Wasser über den Kaffee gegossen und nach der gewünschten Zeit durch einen Filter gegossen. Das Ergebnis ist relativ stark und gut für warme Tage, Eiskaffee oder ähnliches.

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